Die Nacht haben wir gut überstanden. Die Liegefläche ist sehr holprig aber dafür haben wir gut geschlafen. Leider hat es beim Aufwachen leicht geregnet. So haben wir uns mit Frühstücken Zeit gelassen und sind dann Richtung Taupo gefahren. Auf dem Weg nach Taupo haben wir zwei Stromschnellen des Waikato Rivers, eine Prawn Farm und eine weitere “termal area” angeschaut.
Die erste Stromschnelle (Aratiatia Rapids) kann man nur 3 Mal täglich bestaunen, da nur zu bestimmten Zeiten die Schleusen eines zur Stromgewinnung errichteten Damms geöffnet werden. In der Prawn Fram werden tropische Garnelen gezüchtet. Die Becken werden mit Hilfe der Erdwärme geheizt. Man kann die kleinen feinen Tiere dort auch direkt verspeisen. Unser Reisegeldbeutel hat dies leider nicht zugelassen und unsere Fähigkeiten im Golfen sind leider nicht so gut als das sie gereicht hätten unser Mittagessen zu verdienen. In Taupo angekommen haben wir gemütlich direkt am See zu Mittag gegessen. Inzwischen war das Wetter besser und wir hatten einen tollen Blick auf den Tongariro National Park, den Lake Taupo und vom Himmel fallende Punkte. Daniels Wunsch folgend sind wir dann zum Flughafen gefahren.
Hier kommt seine Beschreibung der folgenden Ereignisse:
Nachdem wir am ersten Startpunkt noch Pech mit dem Termin gehabt hatten, gab es an der nächsten Möglichkeit schon keine Zeit mehr zum überlegen und so saß ich nicht allein, sondern mit Birgit im Flugzeug
Und keine zwanzig Minuten später gehörten wir auch zu den vom Himmel fallenden Punkten, die wir kurz zuvor noch bewundert hatten. Wir rasten aus ca. 4000m Höhe mit etwa 250km/h gen Erde, bevor der Schirm aufging und wir die wundervolle Aussicht von oben weiter genießen konnten.
… Ich hatte mir ja zuvor fest vorgenommen mitzukommen, aber wenn ich viel Zeit zum Überlegen gehabt hätte, wer weiß wie ich mich am Ende entschieden hätte. Ich bereue die Entscheidung aber keines falls. Es war fantistisch. Schon der Flug auf die Absprunghöhe war hervorragend. Wir hatten einen super Blick auf den See und auf die schneebedeckten Berge des Nationalparks. Der freie Fall, der Flug am Gleitschrim und die Landung gingen dann super schnell vorbei und man hatte gar nicht genug Zeit sich alles in Ruhe aus der Luft anzuschauen. Es hat sich dennoch wirklich gelohnt und für alle die mehr sehen wollen müssen uns besuchen kommen oder warten bis wir wieder zurück sind – wir haben eine DVD mit Bildern vom Boden (leider nicht vom Flug selber).
Nach diesem einzigartigen Erlebnis haben wir uns wieder auf die Straße begeben und sind bis Maketu an die Küste gefahren. Dort haben wir auf einem Campingplatz direkt am Meer übernachtet. Außerdem haben wir einige Deutsche getroffen die mit Work & Travel in Neuseeland sind und dort gerade Kiwis sortieren.