Archive for November, 2005

Fauler Tag in Whakatane

Wednesday, November 30th, 2005

Morgens sind wir vom Campingplatz nach Whakatane gefahren und sind zunächst ins Informationsbüro, um uns über Helikopterflüge nach White Island zu erkundigen. White Island ist der aktivste Vulkan in Neuseeland und liegt ca. 50km vor der Küste. Nach langem hin und her haben wir uns dazu entschieden einen gemütlichen Tag in Whakatane zu verbringen und am nächsten Tag eine Bootstour zu White Island zu unternehmen. Das war günstiger und man kann mehr Zeit auf der Insel verbringen.
Also haben wir einen Stadtrundgang durch Whakatane gemacht, haben Sonnenhüte, Fish & Chips, einen Rugby Ball, Isomatten und leckere Kekse gekauft. Außerdem waren wir im Internetcafe.

Anschließend sind wir nach Ohope Beach auf den Campingplatz gefahren. Dort hatten wir einen super Platz mit Blick aufs Meer. Wir waren bei lustigen Wellen schwimmen und am Strand spazieren.

Route: Awakeri – Whakatane

Schwefeldaempfe und Zahnarzt

Tuesday, November 29th, 2005

Nachdem Ernst am Abend zuvor gemeint hat, einen Teil seines Zahns abbrechen zu müssen, haben wir heute das neuseeländische Gesundheitssystem getestet. Die Dame am Empfang hat ziemlich blöd geschaut, als wir zu fünft eingefallen sind. Nach sehr kurzer Wartezeit und nicht spürbarer Spritze ist der Zahn nun provisorisch repariert.

Danach ging es dann an das Ufer des Rotorua Sees. Dort spazierten wir durch ein Maori-Dorf, welches mit dampfenden Löchern durchzogen ist. Außerdem steht dort eine interessante Kirche, wo sich der Glaube der Maoris mit dem Christentum vermischt, so dass dort ein über den See wandernder Jesus im Maori Gewand zu sehen ist. Weiter ging es am See entlang zum alten Badhaus, bei welchem wir älteren Damen beim Croquet-Spielen zuschauen durften.

Anschließend haben wir uns südlich aus Rotorua herausgewagt, um eine Wanderung durch das Volcanic Valley zu unternehmen. Dort ging es ca. 10km an Kratern, und farbenfrohen Bächen vorbei, welche sich durch den Ausbruch des Vulkans Mt Tarawera gebildet haben. Höhepunkt war der Blick in den azurblauen Kratersee, der durch einen unterirdischen Geysir gespeist wird.

Abends sind wir dann noch Richtung Whakatane weitergefahren und haben auf einem Campingplatz an einer heißen Quelle übernachtet.

Route: Rotorua – Waimangu – Rotorua – Awakeri

Gold und Silber

Monday, November 28th, 2005

Inzwischen past dann auch das Wetter ganz gut zu Neuseeland. Denn wir hatten den ganzen Tag von Sonnenschein mit wenig Wolken bis hin zu Regengüssen alles was das Wetter zu bieten hat. Bei diesem wechselhaften Wetter ging es an der Ostküste wieder Richtung Süden. Auf dem Weg sind wir dann in Waihi an einer Gold- und Silbermine vorbeigefahren. Eigentlich wollten wir anschließend einen kleinen Spaziergang unternehmen, allerdings hat es dazu zu stark geregnet.

Dann ging es weiter nach Tauranga, wo Siegrid den Fischmarkt unsicher gemacht hat. Die Beute gab es abends zum Essen auf dem Campingplatz – sehr lecker!

Davor sind wir an einer Kiwifarm vorbeigefahren. Leider war es schon etwas spät, so dass es nur zum kurzenh Blick in den Gift Shop und auf die Felder gereicht hat.

Abends haben wir uns dann noch in den Hot Pools auf dem Camping Platz in Rotorua vergnügt.

Route: Hahei – Tairua – Whangamata – Waihi – Katikati – Tauranga – Te Puke – Roturoa

Orkas am 1. Advent

Sunday, November 27th, 2005

Heute ging es an der Westküste Coromandels entlang gen Norden. Auf dem Weg haben wir doch tatsächlich Orkas entdeckt und es ist uns sogar gelungen ein paar zu fotografieren.

Anschließend haben wir nördlich von Coromandel Town eine Zugfahrt unternommen, welche durch ein Gebiet führt, das von einem Töpfer gepflegt wird. Dieser versucht dort die Baumlandschaft Neuseelands wieder so herzustellen, wie sie früher einmal war. Für uns bedeutete dies, alle möglichen einheimischen Bäume zu sehen. Der Endpunkt der Zugfahrt war auf einer Anhöhe mit einem Aussichtsturm von dem man einen super Blick auf Coromandel und Inseln (z.B. Waiheke Island) im Hauraki Golf hatte.

Nach einem kurzen Stehimbiss am Strand ging es weiter zum Campingplatz in Hahei, wo es dieses Mal einen Platz mit Meerblick gab. Danach haben wir die Besucher zum Cathedral Cove geschickt. Daniel und ich haben eine kleinen Strandspaziergang unternommen, Fotos sortiert und gekocht. Abends/Nachts ging es Richtung Hot Water Beach, um sich dort die Füße zu verbrennen. Wir hatten dann auch Ebbe, doch da der Wind und damit die Wellen so stark waren, hat es mit dem nächtlichen Bad im selbst geschaufelten Pool dann doch nicht geklappt. Es war aber trotzdem sehr lustig, obwohl die Füße am Hin- und Rückweg super kalt wurden, die Hosen nass wurden und leuchtende Punkte im Meer schwammen.

Route: Waiomu – Coromandel Town – Matarangi – Whitianga – Coroglen – Hahei

Weißer November

Saturday, November 26th, 2005

Heute ging es in leider nicht ganz so rasender Fahrt zurück nach Auckland. Unterwegs hatten wir ziemlich stürmisches Wetter, was soweit ging, dass die Straßen weiß vom Hagel waren und ab und zu auch Erde auf die Straße gerutscht ist. In Auckland haben wir dann den Camper abgeholt, Wäsche gewaschen und Sachen gepackt. 3 Kaschtes wurden zum Einkaufen geschickt und sind jetzt auf dem Weg nach Coromandel und die “Einheimischen” versuchen sie nachher wieder einzuholen.

Route: Dargaville – Auckland – vermutlich Thames

Beach und Kauris

Friday, November 25th, 2005

Nach einer ruhigen Nacht und einem leckeren Frühstück hat uns Ernst zum 90 Miles Beach gefahren (nur bis zum Parkplatz). Es gab riesige Wellen und sehr viele verschieden farbige Muscheln zu bewundern.

Anschließend ging es weiter zum Ancient Kauri Kingdom, eine kleine Fabrik die altes Kauri Holz zu wunderschönen Möbeln, Souvenirs, … verarbeitet. Natürlich haben wir fleißig eingekauft. Leider läßt es der Flug nicht zu auch Tische und Stühle einzupacken.

Nach einem kurzen Einkauf ging es auf kurvigen Straßen mit kurzen Stop zum Mittagessen zur Fähre, die uns sicher nach Rawene brachte. Leider hatte dort das hübsche Kaffee, indem Daniel und ich schon einmal waren, geschlossen. Es ging dann also weiter Richtung Kauri Wald. Unterwegs waren wir kurz auf dem Aussichtspunkt bei Oponui.

Weiter ging es zum größten Kauri-Baum der Welt und kurz danach zum Informationszentrum. Leider hat es geregnet, so dass wir keinen weiteren Spaziergang durch Kauri-Wälder unternehmen konnten. Auf dem Rückweg sind wir mit dem letzten Tropfen Benzin noch bis zur Tankstelle gekommen, bevor wir in Dargaville unser Quartier aufgeschlagen haben. Wir hatten eine 2-Zimmer-Holzhütte in einem Holidaypark und abends gab es leckere Steaks.

Route: Pukenui – Awanui – Kaitaia – Ahipara – Kohukohu – Rawene – Oponui – Dargaville

Delphine und der hohe Norden

Thursday, November 24th, 2005

Nachdem wir also in der Bay of Islands angekommen sind, ging es morgens mit der Fähre los, um die Gegend zu erkunden. Neben interessanten alten Booten, einem alten Militärflugzeug und einem Loch im Felsen sind uns doch tatsächlich Delphine in natürlicher Wildbahn über den Weg geschwommen.

Auf der Weiterfahrt sind wir noch kurz am Treaty House vorbeigefahren, in welchem der Treaty of Waitangi unterzeichnet wurde. Dieser bildet die Grundlage des Zusammenlebens von Siedler und Maoris.

Nachmittags ging es dann weiter zum Cape Reinga. Hierbei handelt es sich um einen der nördlichsten Punkte Neuseelands und um den Ort, an dem sich die Tasmanische See und der Pazifik treffen. Irgendwie komme ich mir vor, als ob ich das schonmal geschrieben hätte ;-)

Weiter ging es zu den riesigen Sanddünen. Aber im Gegensatz zum letzten Mal spielte das Wetter dieses Mal mit, so das wir die bis zu 80 Meter hohen Ungetüme besteigen konnten.

Abends ließen wir den Tag bei Rotwein und Spagetti mit Tomatensoße aber ohne Käse ausklingen. Geschlafen haben wir in einem Farm Backpacker – also auf einem Bauernhof – alle zusammen in einem Raum mit drei Stockbetten.

Route: Paihia – Waitangi (Treaty House) – Kerikeri (Ältestes Steinhaus und ältestes Holzhaus Neuseelands) – Kahoe – Taipa – Awanui – Pukenui – Cape Reinga – Pukenui

Strand, Toiletten und leckeres Essen

Wednesday, November 23rd, 2005

Nach der ersten Ruhepause für die Kaschtes ging es dann heute mit der Tour los. Der Weg aus Auckland heraus führte uns über das Tor des Nordens (Harbour Bridge) bis zu einem netten Sandstrand, wo die erste Stärkung auf dem Programm stand.

Weiter ging es Richtung Kawakawa, wo Hundertwasser die letzten Jahre seines Lebens verbrachte und dort ein Toilettenhaus hinstellte. Wenn man es allerdings nicht aus dem Reiseführer wüsste, könnte man glatt dran vorbeifahren. Auf dem Weg dorthin durfte Karen auch mal die ersten Kilometer auf der linken Straßenseite sammeln.

Gegen abend haben wir dann ein Backpacker in Paihia bezogen, bevor wir mit der Fähre noch nach Russell übergesetzt sind. Russell ist die älteste Stadt Neuseelands. Und nach der langen Reise von Deutschland ist uns dort nix besseres passiert, als in einem Lokal zu landen, welches von ein paar Deutschen aus dem Badnerland betrieben wird.

Route: Auckland – Orewa – Wellsford – Mangawhai – Langs Beach (Mittagessen) – Waipu – Whangarei – Kawakawa (Hunderwasser Toiletten) – Paihia – Fähre nach Russell – Paihia

200.000 sind voll

Wednesday, November 23rd, 2005

Heute haben wir es tatsächlich geschafft die 200.000 km Marke unseres Autos zu überschreiten. Wir sind also schon ca. 4000 km mit unserem Toaster gefahren und er toastet immer noch! Die drei restlichen Kaschtes sind übrigens ganz begeistert von unserer Kutsche und haben es sich auf der Rückbank gemütlich gemacht.

Routenbeschreibung und Reiseberichte

Wednesday, November 23rd, 2005

Nachdem der Oberaichner uns so lieb gebeten hat, unsere Reiseroute zu dokumentieren, werden wir versuchen diesem Wunsch nachzukommen. Am Ende von jeden Bericht, gibt es in Stichworten eine kleine Zusammenfassung der Route und eventuell eine Karte (müssen wir noch ausprobieren und sehen ob wir dazu Zeit haben). Seid ihr damit zufrieden? Wenn nicht, kann man auch nichts machen!