Archive for December, 2005

Happy New Year

Saturday, December 31st, 2005

Wir sind zwar mit allem etwas frueher dran als die meisten Leser, aber trotzdem ist hier das Jahr 2006 noch nicht angekommen. Aber wer weiss, wann wir wieder im Internetcafe landen. Deshalb:

Guten Rutsch und auf ein Wiedersehen in 2006!
Lasst die Korken knallen!

2005 geht zu Ende

Saturday, December 31st, 2005

Direkt nach dem Frühstück hieß es mal wieder die Natur geniessen und so sind wir ein Stück in den an den Campingplatz angrenzenden Queen Elizabeth Park gelaufen. Danach ging die Fahrt weiter vorbei an schönen Stränden mit Blick auf Kapiti Island.

Unser nächstes Ziel war Palmerston North, wo wir über den gähnend leeren Campus der Massey University gefahren sind, um uns danach die Stadt anzuschauen. Auf dem weiteren Weg nach Wanganui sind wir noch durch die Manawatu Gorge und auf die Tararua Windfarm gefahren. Dort oben hatte man einen genialen Blick auf die umliegende Landschaft und nur Windmühlen um uns herum. Leider blieb uns der vom Reiseführer versprochene Blick auf Ost- und Westküste verborgen.

Sylvester verbrachten wir auf einem sehr schönen Campingplatz am Wanganui River. Dort gab es bis um 1 Uhr nachts Disko, wir kochten ein leckeres Abendessen, spielten Billard, ließen 2005 nochmal Revue passieren und leerten natürlich eine Flasche Sekt. Es gab sogar ein kleines Feuerwerk, aber ansonsten war alles relativ ruhig und gemütlich.

Route: Paekakariki – Palmerston North – Wanganui

Zurück auf die Nordinsel

Friday, December 30th, 2005

Morgens machten wir eine kleine Wanderung an den Klippen entlang, von welchen man einen super Blick in den Queen Charlotte Sound hatte. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch schon unsere Fähre ankommen sehen.

Danach hieß es dann Abschied nehmen von der Südinsel. Bei ruhiger See führte uns die Überfahrt nach Wellington. Dort angekommen warfen wir vom Mt Victoria noch einen letzten Blick auf die Stadt, bevor wir uns durch enge Schluchten auf den Weg bis nach Paekakariki machten, um dort Quartier aufzuschlagen.

Route: Picton – Wellington – Paekakariki

Marine Sealife & leckerer Traubensaft

Thursday, December 29th, 2005

Nachdem wir morgens früh raus mussten, haben wir mit etwas Glück noch einen Platz auf dem “Walfänger” bekommen. Um ca. 7 Uhr ging es also los. Nach ein paar Minuten auf dem Schiff und etwa 3 Kilometer von der Küste entfernt gab es dann auch die ersten beiden Pottwale zu sehen. Und fortan hieß es immer “Wal in Sicht” und dann volle Kraft zum nächsten Wal bis nur noch die Flosse beim Abtauchen zu sehen war. Auf der Rückfahrt hatten wir dann nochmals Glück und das Boot war von Schwarzdelfinen umzingelt. Soviele Delfine auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Und zusätzlich gab es dann auch noch ein paar Albatrosse dazu.

Weiter ging es dann Richtung Blenheim, wo wir ein paar Wineries unsicher machten. So gab es von Cabernet Sauvignon über Chardonnay bis hin zu Pinot Noir die feinsten Tropfen zur kostenlosen Probe. Leider wollten wir danach noch weiterfahren.

Die Weiterfahrt führte dann über abenteuerliche “gravel roads” an einzelnen Buchten vorbei bis hin zu den Ausläufern des Queen Charlotte Sounds. Hier haben wir dann einen schönen DOC Campingplatz direkt am Meer gefunden.

Route: Kaikoura – Blenheim – Renwick – Blenheim – Picton

Kilometer sammeln

Wednesday, December 28th, 2005

Heute standen ein paar Reisekilometer auf dem Programm. Nach einer kurzen Tour durch Timaru ging es die Ostküste entlang. Nachdem wir Christchurch rechts liegen gelassen hatten, setzten wir unseren Weg gen Norden fort. Endstation war dann Kaikoura. Hier haben wir uns dann die Stadt angeschaut und uns auf die Warteliste des Whalewatching eingetragen. Man merkt, dass so langsam die Haupturlaubssaison beginnt.

Route: Timaru – Christchurch – Kaikoura

Otago Peninsula zum Zweiten

Tuesday, December 27th, 2005

Da wir bei unserem letzten Besuch so schlechtes Wetter hatten hofften wir natürlich auf Sonnenschein. Wir wurden nicht enttäuscht! Nach dem Frühstück fuhren wir zur Albatross Kolonie am Tairoa Head, um uns die riesigen Tierchen anzuschauen. Trotz ausreichendem Wind sahen wir vom Observatorium “nur” drei brütende Tiere. Es war trotzdem eine sehr interessante Tour, die uns das Leben der Tiere näher brachte.

Über enge holprige Strassen, vorbei an einigen Buchten und dem Schloss (ja, dieses Mal haben wir was gesehen) ging es zurück nach Dunedin und gleich weiter Richtung Norden. Am Shag Point legten wir neben Seelöwen eine Mittagspause ein.

Das nächste Ziel hieß Oamaru, was bekannt ist durch seine Pinguinkolonie (Zwergpinguine) und viele, schöne, alte Häuser aus Kalkstein (Oamaru limestone). Die Pinguinkolonie hat uns etwas erschreckt. Da steht direkt am Strand eine Tribüne für bestimmt 100 Leute und auf der Wiese neben dran sind lauter künstliche Löcher für die Pinguine verteilt. Wir beschlossen nicht bis abends zu warten, um die Pinguine dort zu sehen, sondern sind statt dessen noch zu einem nahegelegenen Strand gefahren, an dem man Gelbaugenpinguine sehen kann. Und tatsächlich einer spazierte vom Wasser bis ins Gebüsch.
Nach einer Stadtrundfahrts fuhren wir noch bis nach Timaru, um dort zu übernachten.

Route: Portobello – Dunedin – Oamaru – Timaru

Durch die Catlins

Monday, December 26th, 2005

Zum Glück hat die Sonne den Regen verdrängt und wir konnten bei schönstem Wetter am Meer frühstücken. Leider wollten uns dabei keine Delfine zuschauen, die sich ab und zu in der Curio Bay tümmeln. Anschließend sind wir zum südlichsten Punkt der Südinsel gefahren – Slope Point. Ein Fußweg durch eine Schafweide führte vor zur Küste. Vor den steilen Klippen konnten wir Seelöwen beobachten.

Auf der Weiterfahrten machten wir einen kurzen Stop bei den Niagara Falls Neuseelands, die diesen Namen überhaupt nicht verdient haben. Dafür waren die McLean Falls, die unser nächstes Ziel waren umso schöner. Besonders toll war der Fußweg durch dichten Regenwald. Anschließend bewanderten wir einen weiteren Weg durch Regenwald, der direkt am Strand endete, was wohl sehr speziell ist. Am nächsten Strand, an dem sicherlich schon Moa Jäger verweilten machten wir eine kleine Mittagspause bevor es zu den Purakaunui Falls ging. Diese sind sehr bekannt und es sieht auch nicht schlecht aus wie das Wasser über mehrere Stufen den Berg hinunter rauscht.

Anschließend wanderten wir zu Jack’s Blowhole. Das ist ein 50 m tiefes Loch in der Erde, das 200 m vom Meer entfernt liegt aber trotzdem mit Meerwasser gefüllt ist. Wenn Wellen kommen gibt es da unten ein Gewitter.
Danach ging es dirket nach Dunedin, wo wir mit einem Regenguß und Gewitter begrüßt wurden. Daher kauften wir schnell ein, füllten den Tank und fuhren auf die Otago Peninsula, wo wir in Portobello übernachteten.

Route: Curio Bay – Slope Point – Curio Bay – Owaka – Balclutha – Dunedin – Portobello

Regen, Regen, Regen

Sunday, December 25th, 2005

Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Daher verbrachten wir die meiste Zeit lesend im Auto. Die Zeit verging rasend, so haben wir erst um 5 Uhr zu Mittag gegessen. Gegen 8 Uhr wurde dann das Wetter besser und wir unternahmen einen kleinen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt auf die Bucht und zum versteinerten Regenwals (direkt am Meer). Außerdem hatten wir das Glück zwei Gelbaugenpinguine zu sehen.

Anschließend haben wir unser Auto von der matschigen Wiese gerettet und um 11 Uhr haben wir dann noch Abendessen gekocht und in der kleinen Küche gelesen. Also ein richtig gemütlicher Urlaubstag.

Route: Curio Bay

Weihnachten auf der Südhalbkugel

Saturday, December 24th, 2005

Nachdem Frühstück hieß unser erstes Ziel Bluff und das Ende der SH 1, die von Cape Reinga auf der Nordinsel bis dorthin führt. Es steht dort ebenfalls ein schöner Wegweiser mit Entferungsangaben u.a. nach Cape Reinga und zum Südpol. Anschließend fuhren wir noch auf den Bluff Hill, um einen Blick auf Stuart Island zu erhaschen, was auch ganz gut geklappt hat.

Eigentlich wollten wir Stuart Island besuchen, auf Grund der kürze der Zeit haben wir uns aber dagegen entschieden. Zurück in Invercargill legten wir einen Stop beim Museum und Visitor Center ein. Vor einem Rundgang durch das Museum besichtigten wir die Tuataras. Das sind Urtiere, die die Dinosaurier überlebt haben und ursprünglich in Neuseeland weit verbreitet waren. Anschließend spazierten wir noch durch den Queens Park. Im Rosengarten gab es Mittagessen und beim Vogelgehege konnten wir Kakas bewundern.

Nach einen Einkauf und einem kurzen Stop im Internetcafe setzen wir unsere Reise auf der Southern Scenic Route in Richtung Osten fort. Am Waipapa Point machten wir einen kurzen Stop und genossen die Aussicht und den Leuchtturm. Weiter ging es zur Curio Bay und zum dortigen Campingplatz. Wir entschieden uns für ein Plätzchen oben am Berg inmitten von Flax mit Aussicht aufs Meer. Dort feierten wir Weihnachten. Währen dem Essen kochen, bauten wir unseren Christbaum auf und packten die Geschenke aus. Vielen Dank an alle, die an uns gedacht haben. Leider ging unser Gas beim Kochen aus und so mußten wir in der kleinen Küche das Festmahl fertig machen. Gegessen haben wir am Auto. Den Salat nahmen wir aufgrund starken Windes und Kälte im Auto zu uns. Nachdem die Bäuche gefüllt waren spazierten wir mit Lebkuchen und Wein zur Pinguinkolonie. Und tatsächlich ließen sich zwei blicken. Anschließend gab es den restlichen Wein bei Weihnachtsmusik im Auto.

Wir hoffen, dass ihr auch ein schönes Weihnachtsfest hatten und seid nicht neidisch, bei uns war es auch kühl. ;-)

Route: Lorneville – Invercargill – Bluff – Invercargill – Curio Bay

Frohe Weihnachten

Saturday, December 24th, 2005

Wir wuenschen Euch ein frohes und erholsames Weihnachstfest.

Bei uns scheint inzwischen die Sonne wieder und wir werden jetzt an einen schoenen Strand fahren, um unsere Geschenke auszupacken und um zu grillen.