Archive for January, 2006

Bilder Australien

Tuesday, January 31st, 2006

Die gesammelten Bilder von Australien gibt es in der “Gallerie Australien”.

Ab nach Hause

Tuesday, January 31st, 2006

Heute hieß es also Sachen packen und ab nach Hause. Wir haben es tatsächlich geschafft, alle unsere Habseligkeiten innerhalb des Gepäcklimits zu halten. Auf dem Rückflug hatten wir geniales Wetter mit Sonnenschein, so dass wir das Reef noch bei bester Beleuchtung betrachten konnten.

Inzwischen sind wir wieder in Auckland gelandet und packen unsere Habseligkeiten wieder zurück in den Schrank (inzwischen haben wir ja Erfahrung im Packen).

Tag der Aborigines

Monday, January 30th, 2006

Heute morgen ging es dieses Mal statt in den Regenwald hinein über den Regenwald hinüber. Mit der SkyRail Gondel kann man 7,5 Kilometer über den Regenwald schweben und an 2 Zwischenstationen bei kleinen Touren (z.T. mit Erklärungen vom Ranger) noch mehr Informationen zu den wild wachsenden Bäumen bekommen. Die Endstation der Gondel liegt im kleinen Örtchen Kuranda. Hier wanderten wir über die verschiedenen Märkte und genossen zum Mittagessen echte Käseknacker und Bratwürste mit Kartoffelsalat.

Nachmittags ging es dann in den Schmetterling-Park in welchem die vielen bunten Arten, die den Regenwald bevölkern in Touristen-verträglicher Form präsentiert werden. Danach ging es dann mit der Gondel zurück Richtung Cairns direkt in den Tjapukai Aboriginal Cultural Park. Hier hat der dort ansässige Aborigines-Stamm ein Museum/Kulturzentrum erichtet. Da Birgit und ich die letzten Besucher waren, gab es dann die Tanzvorstellungen, sowie das Boomerang- und Speerwerfen exklusiv nur für zwei ;-) Sehr interessante Erfahrung, wenn mehr Leute auf der Bühne sind, als das Zuschauer anwesend sind.

Abends versuchten wir dann in Cairns die letzten australischen Dollar loszuwerden. Dabei machten wir den Aborigine-Tag perfekt, indem wir in einem witzigen Laden vom dortigen Verkäufer eine fast einstündige Didgeridoo-Lehrstunde bekamen.

Zwischen bunten Fischen

Sunday, January 29th, 2006

Heute war unser Ziel das Great Barrier Reef. So sind wir früh aufgestanden, wurden freundlicherweise zum Hafen gebracht und schon ging es in ca. 2 Stunden 70km auf Meer hinaus. Dort legte unser kleines Boot an der größeren Tauchstation an, um Leute die mehrere Tage im Riff verbringen abzusetzen. Für uns ging es ein Stückchen weiter zu einem Ankerpunkt an einem Riff. Nach einer kurzen Taucheinführung gingen wir trotzdem zunächst Schnorcheln. Danach stand jedoch der spannende erste Tauchgang auf dem Programm. Mit ein paar kleinen Schwierigkeiten (lockere Maske, Meerwasser im Mund und Druck auf den Ohren) ging es bis auf 8 Meter hinab. Unten gab es dann bunte Fische zu beobachten. Der Höhepunkt war ein ca. anderthalb Meter großer Parrotfish.

Glücklicherweise tauchten wir nach 20 Minuten wieder auf und konnten ein leckeres Mittagessen geniessen. Anschließend fuhr das Boot ein Stückchen weiter zum nächsten Riff. Daniel war ganz mutig und traute sich auf einen zweiten Tauchgang. Er durfte sogar durch eine Höhle schwimmen und kam auf fast 14 Meter hinab. Ich entschloss mich lieber die Farbenvielfalt des Riffs schnorchelnderweise zu genießen. Es gab an diesem Riff viel mehr bunte Fische und Nemo schwamm auch vorbei. Die Wellen waren sehr hoch und man musste aufpassen, dass man aus Versehen nicht vom Riff aufgeschlitzt wurde.

Nach einer zweiten kurzen Schnorchelrunde (dieses Mal mit Daniel) ging es auch schon wieder Richtung Cairns. Unterwegs holten wir noch ein paar Taucher ab (dabei befanden sich auch drei norwegische Mitstudenten aus Auckland). Zurück in Cairns genossen wir ein Bad in der Lagune und wuschen uns anschließend das Salz von den Rippen. Den Abend liessen wir bei einer 6kg Wassermelone und einer Flasche Wein ausklingen.

Route: Cairns – Outer Barrier Reef – Cairns

Regenwald und Krokodile

Saturday, January 28th, 2006

Morgens haben wir erstmal den Backpacker gewechselt (muffige Zimmer) und den Trip ins Riff gebucht. Dann ging es Richtung Norden in den Daintree National Park. Der erste Stopp war in Daintree Village, wo wir auf dem dortigen Salzwasserfluss eine Nature Tour machten. Genauer hieß dies zu insgesamt dritt (Birgit, ich und die Skipperin) über den Fluss zu schippern, Krokodile zu beobachten, die Pflanzen zu bewundern und auch mal zu probieren.

Danach ging es mit der Fähre und anschließend über enge Straßen tiefer in den National Park bis nach Cape Tribulation hinein. Dort gab es im Regenwald am Strand ein kleines Picknick, um anschließend per Bushwalk noch mehr den Wald zu erkunden. Zurück führte der Weg an einem weiteren Bushwalk vorbei, bevor wir an der Mossmanns Gorge vollkommen durchnäßt wurden. Dies ist bei Temperaturen um die 30 Grad aber gar nicht so tragisch. ;-)

Route: Cairns – Cape Tribunation – Cairns

Um Cairns herum

Friday, January 27th, 2006

Morgens beim Frühstück trafen wir einen netten Einheimische, der uns schon vor der Fahrt nach Cairns warnte. Nach einem Kontrollanruf bei der Polizei stand jedoch fest, dass die Straßen befahrbar sind und wir unseren Weg nach Cairns fortsetzen konnten. So führte unser Weg zuerst nach Mission Beach, wo wir uns im Rainforest Information Center zahlreiche Infos zum Regenwald und den dort ansäßigen Cassowaries zu Gemüte führten. Da die Wanderung durch den Regenwald gesperrt war, setzten wir unseren Weg ohne sportliche Betätigung fort.

Auf dem Weiterweg in den Norden machten wir einen Abstecher in die Tablelands. Dies ist eine Landschaft westlich von Cairns, die bekannt ist für die Milchwirtschaft, etliche Wasserfälle und Feigenbäume. Danach ging es dann nach Cairns, wo wir den Backpacker bezogen und anschließend ins Kino zogen.

Route: Townsville – Mission Beach – Yandaburra – Cairns

Durch die Flut

Thursday, January 26th, 2006

Nachdem wir morgens später aufgestanden sind und Skipper und Deckie nicht wirklich Lust hatten ging es ohne versprochenen zweiten Schnorchelgang und ohne Wanderung zum Wasserfall direkt nach Airlie Beach zurück. (Wenn ihr auch einen Segeltrip in die Whitsundays machen wollt, so nehmt ein anderes Boot als die Tongarra, da der Hauptgrund für das späte Aufstehen und die Lustlosigkeit der beiden Gesellen auf dem Boot eindeutige Folgen von zuviel Alkohol am vorigen Abend waren. Irgendwie haben die es nicht geschnallt, dass machen Leute an Bord etwas vom Great Barrier Reef sehen wollten.)

Dafür wurde der restliche Tag sehr spannend, da noch die Fahrt nach Townsville anstand. Die Spannung kommt daher, da wir inzwischen in der subtropischen Zone sind und die “Wet Season” angefangen hat. Für uns bedeutete dies, dass etliche Straßen auf dem Weg nach Townsville schon bis zu 20cm unter Wasser standen und der Zug schon nicht mehr fahren konnte.

Erster Ausflug ins Riff

Wednesday, January 25th, 2006

Morgens ging es früh um halb acht los und dieses Mal setzten wir wirklich Segel in Richtung Hauptinsel. Dort setzten wir mit dem kleinen Motorboot über. Weiter ging es zum Lookout auf Whiteheaven Beach, von dem behauptet wird, das es der schönste Strand der Welt ist. Und da sich nun die Sonne doch mal blicken lies, war der der Blick vom vollkommen überfüllten Lookout wirklich atemberaubend. Danach konnten wir den weißen Strand und das azurblaue Meer noch aus der Nähe betrachten.

Auf der Fahrt zum Nachtquartier hatten wir dann auch die Gelegenheit, das Great Barrier Reef genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit Stinger Suit und Schnorchel bewaffnet ging es ins Wasser. Der Anblick der Korallen und der bunten Fische ist echt genial. Stinger Suits sind übrigens leichte Neoprenanzüge. Diese dienen dem Schutz vor Quallen. Hier in Australien tummeln sich im Wasser nämlich einige Arten herum, die für den Menschen lebensgefährlich sind (aber liebend gern von Schildkröten verspeist werden).

Ab aufs Boot

Tuesday, January 24th, 2006

Morgens ging es nach dem Auschecken aus dem Backpacker noch schnell in die Waschstube, um uns für den bevorstehenden Segeltörn mit frischen Sachen zu bewaffnen. Danach noch schnell im Reisebüro vorbei und um 3 Uhr ging es dann auf den Katamaran “Tongarra”. Da der Wind es nicht allzugut mit uns meinte ging es dann aber motorbetrieben aus dem Hafen heraus in Richtung Whitsunday Islands. Dort warfen wir in einer ruhigeren Bucht (Nara Inlet) den Anker, um das Nachtquartier aufzuschlagen. Die Nacht verbrachten wir bei strömendem Regen draußen unter der Plane. Also leider nix mit Sternenhimmel.

Auf großer/langer Fahrt

Monday, January 23rd, 2006

Nach einem Frühstück in dem sehr gemütlichen, familiär eingerichteten Backpacker machten wir uns auf den Weg nach Airlie Beach. 800 km lagen vor uns. In Rockhampton machten wir eine Mittagspause und kauften 2 Sonnenbrillen. Meine hatte ich zuvor auf der Toilette vergessen und Daniel seine ist vermutlich in Auckland geblieben. An den Capricorn Caves machten wir einen weiteren kleinen Stop. Da wir solche Hoehlen an anderen Stellen der Welt schon gesehen haben und den vor uns liegenden Kilometern beschlossen wir weiter zu fahren. Gegen 20:15 kamen wir in Airlie Beach an. Nachdem wir im Backpacker eingezogen waren gab es Pizza am Strand.

Route: Bundaberg – Rockhampton – MacKay – Prosperine – Airlie Beach