Archive for February, 2006

Das Semester hat begonnen

Monday, February 27th, 2006

Bei uns hat heute das 1. Semester 2006 begonnen, d.h. unser Urlaub ist leider zu Ende! Ein paar in Deutschland werden sich bestimmt freuen, dass wir nun auch wieder arbeiten müssen. Mal sehen wieviel es dieses Semester zu tun gibt. Ich habe meine Kurse noch nicht ganz festgelegt. Wenn es soweit ist (vermutlich Mitte nächster Woche) werde ich euch ausführlich darüber berichten. Daniel wird hauptsächlich an seiner Masterarbeit schreiben und nebenher einen Kurs belegen. So wie es aussieht, wird das der Kurs “Software Tools & Techniques” sein. Eine Beschreibung folgt noch.

Starlight Symphony

Sunday, February 26th, 2006

Am Samstag abend waren Daniel und ich noch im Auckland Domain Park, um die Starlight Symphony zu erleben. Daniel musste leider bald wieder gehen, da er mit den anderen RA’s eine Mitarbeiterin vom Railway Campus verabschieden wollte. Ca. 200 000 Menschen (laut Zeitung) waren im Park versammelt, um diversen Künstlern und einem riesigen Chor zuzuhören. Alle hatten Decken oder Stühle dabei und hatten es sich im Park gemütlich gemacht. Die ganze Veranstaltung war zugunsten der “Children’s Charity”. Krönung der Veranstaltung war eine Lasershow und Tschaikowskis Ouvertüre 1812, die mit Feuerwerk und Laser untermalt wurde. Es war eine super Veranstaltung und hier kommen ein paar Bilder, die dies beweisen. Daniel hat was verpaßt!

Orientation Week Teil 2

Saturday, February 25th, 2006

Wie schon angekündigt, gab es letzten Dienstag eine Quiz Night für die neuen internationalen Studenten. Ich habe natürlich fleißg geholfen (genügend Tische und Stühle organisieren, Gruppen bilden, Fragen austeilen, Antworten einsammeln, …) und Daniel hat sich unter die Studenten gemischt. Die Fragen waren gleich wie letztes Semester und so war es für Daniel und sein Team natürlich um einiges leichter! Am Ende haben sie auch den zweiten Platz gemacht.

Am Mittwoch gab es eine Quiz Night im Railway Campus. Dort habe dann ich mit meinem Team den zweiten Platz belegt, obwohl die Fragen um einiges schwieriger waren.

Am Donnerstag waren wir mal wieder in der Globe Bar. Dort fand die International Pub Night statt und es gab Pizza umsonst. Es war super voll und wir haben einige nette Leute kennen gelernt.

Der Freitag war für uns beide sehr entspannt. Erst am Abend trat Daniel in Aktion und hat den Bewohner des Railway Campus, für die er zuständig ist, beim Station Meeting allerlei interessante Dinge berichtet. Abends waren wir auf einer privaten “Doctors & Nurses” Party.

Den Samstag hat Daniel hauptsächlich zum Arbeiten verwendet. Ich war mit den internationalen Studenten auf Rangitoto Island – zum dritten Mal. Es war wieder wunderschön und dieses Mal habe ich es geschafft auch einen anderen Teil der Insel zu sehen. Abends gab es im Railway Campus ein Grillfest/BBQ (Würstchen, Toast, Ketchup und Salat gabs umsonst).

RA Training

Tuesday, February 21st, 2006

Soso, jetzt muss ich über meine Erlebnisse schon selbst schreiben. Ich habe inzwischen 2 Wochen Jobtraining hinter mir und bin nun ein perfekt ausgebildeter RA ;-) Das Training bestand aus verschiedenen Kursen zu Themen/Problemen, die im Job auftreten können. Das ging los mit einem Feuer-/Notfall-Kurs, bei welchem wir die Feuerlöscher leerten. Weiter mit einem Beratungskurs, bei welchem wir lernten wie man richtig zuhört und versucht Studenten mit Problemen zu helfen. Abschluss des ganzen war der Selbstverteidigungskurs. Dieser war auch das Highlight des Trainings. Manche der Griffe kamen mir sogar noch bekannt vor, da ich vor langer Zeit von Andreas als Trainingsopfer für seine Polizeigriffe missbraucht wurde.

Danach stand dann aber harte Arbeit auf dem Programm. Letzten Freitag ging es mit der Vorbereitung des Railway Campus für die neuen Studenten los. Auf dem Program standen Raumbesichtigungen, das Vorbereiten der Küchengeräte und alles was sonst so notwendig ist, um 450 Bewohner bei Laune zu halten.

Zwischendrin werkle ich ein bißchen an der Masterthesis und jetzt werde ich versuchen mal meinen unbeantworteten Posteingang wieder aufzuarbeiten.

Haarschnitt und Orientation Week

Tuesday, February 21st, 2006

Letzte Woche ist bei mir nicht so viel passiert. Daniel hat einiges erlebt, aber dass muss er selbst erzählen. Was habe ich gemacht? Ich habe viel gelesen, unser Zimmer gründlich gereinigt (3h hab ich allein für das Fenster gebraucht – wurde bestimmt 3 Jahre nicht geputzt), leckere Sachen gekocht und dem deutschen Bäcker mal wieder einen Besuch abgestattet. Außerdem habe ich mich um die Kurse gekümmert die ich vermutlich dieses Semester belegen werde. Ganz entschieden hab ich mich noch nicht. Und dann habe ich es endlich geschafft zum Friseur zu gehen. So wenig habe ich noch nie gezahlt (außer meine Mutter hat mir die Haare geschnitten). Ganze 40$ hat der Spaß gekostet und ich bin wirklich zufrienden. Bevor wir wieder nach Deutschland fliegen werde ich das wohl nochmal ausnutzen! Abends haben wir oft DVD’s mit verschiedenen Leuten angeschaut und einen Abend waren wir in einem grossen Mall in Hendersson zum Shoppen. Auch das Wochenende war nicht aufregen. Daniel hat die meiste Zeit gearbeitet.

Am Sonntag vormittag hat dann meine Tätigkeit als iSpace Mate angefangen. Das sind Studenten wie ich, die mindestens schon 1 Semester hier studiert haben und die freiwillig bei der Orientation Week helfen, haupsächlich bei den Events für die internationalen Studenten. Sonntag Vormittag stand ein Rundgang durch Auckland auf dem Program. Nachmittags waren Daniel und ich mit ein paar Leuten im Auckland Domain (ein grosser Park) um gemütlich im Grass zu liegen und etwas Fussball zu spielen.

Gestern war dann der grosse Tag für alle iSpace Mates (erkennbar durch ein grelles hellblaues T-shirt) und natürlich für die neuen internationalen Studenten. Es gab ein grosses Wilkommensfest, eine Informationsveranstaltung, ein Besuch im Museum und ein Kiwi Sports Nachmittag. Bei letzterem haben wir im Park Touch Rugby und Fussball gespielt. Daniel und ein paar Leute aus dem Railway Campus sind noch dazu gestossen. Es war super lustig und hat viel Spaß gemacht. Jetzt mache ich mich wieder auf den Weg zur Uni, denn dort findet heute abend eine Quiz Night für die internationalen Studenten statt und da gibt es natürlich auch wieder viel zu helfen.

Lantern Festival und mehr

Sunday, February 12th, 2006

Da wir schon fast eine Woche nichts mehr geschrieben haben, werde ich mal die letzten Tage zusammenfassen.

Am Waitangi Day (letzten Montag) haben wir nicht viel gemacht. Ich war nachmittags etwas am Strand, Daniel hat gearbeitet und abends waren wir noch ein Bierchen trinken.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag gab es auch nichts aufregendes. Daniel hat an seiner Masterarbeit geschafft und am Mittwoch hat sein Job im Railway Campus angefangen. Er darf sich jetzt Residential Assistant nennen – Mischung aus Hausmeister, Empfangsdame, Ordnunghüter und Animateur. Ich habe nicht so viel gemacht außer viel gelesen, etwas aufgeräumt, Stadtbummel, eingekauft und gekocht. Am Donnerstag abend sind wir noch nach Misson Bay gefahren, um etwas am Meer spazieren zu gehen. Durch Zufall konnten wir einem lustigen Wettkampf zuschauen. Jede Menge Menschen in Neoprenanzügen haben sich ins Meer gestürzt, sind um zwei Bojen geschwommen, haben sich dann Laufschuhe angezogen und sind noch ne Runde gerannt. Leider hat es geregnet und so sind wir als Zuschauer auch nass geworden und konnten nicht bis zum Ende zuschauen.

Am Freitag abend waren wir auf dem Chinesischen Laternenfest. Da wird das Ende des Chinesischen Neujahrsfest gefeiert. Dazu sind im Albert Park lauter Laternen aufgehängt und aufgestellt, es gibt Tanzaufführungen und allerlei chinesiche Leckereien zu kaufen. Besonders als abends die Laternen beleuchtet waren war die Stimmung wirklich schön und man kam sich vor wie in China, denn es war richtig viel los und hauptsächlich Asiaten.

Gestern haben wir den Nachmittag am Strand in Port Waikato verbracht. Daniel und ich sind zusammen mit Alex dort hingefahren, um einen Mitbewohner und Kollegen von Daniel am Strand zu besuchen. Philip ist dort am Wochenende als Lifeguard tätig. Zunächst haben wir das kühle Nass selbst genossen, dann in der Sonne gebadet und ein paar Lifeguards in Action gesehen. Glücklicherweise ist nichts passiert. Die Strömung am Strand war jedoch sehr stark und so wie es aussieht müssen die Jungs öfters mal helfen. Abends gab es am Strand zusammen Fish & Chips, bevor wir Philip nach Hause begleiteten. Seine Familie wohnt ca. 60 km südlich von Auckland auf einem riesigen Grundstück. Wir pflückten Äpfel, genossen Apfelwein, konnten die Pferde bestauen und bekamen lustige Geschichten zu hören – seine Eltern sind nämlich vor 24 Jahren aus Deutschland ausgewandert.

Heute habe ich fast den ganzen Tag gelesen, Daniel ist mit den anderen RAs (Abkürzung für Residential Assistant) bei diversen Ballsportarten dem Ball hinterhergerannt und gerade genießt er seinen ersten Abend im Dienst. Er hat die “volle Macht” über das Gebäude und darf nach oben rennen wenn ein Dödel seinen Schlüssel vergessen hat und bei ihm das Telefon klingelt. Zu seinem Entsetzen wurde vorhin mal wieder der Feueralarm ausgelöst. Zum Glück war die Aufregung umsonst, aber für Daniel sicherlich kein ruhiger Start im Job. Mal schauen was die Nacht noch bringt!

Buskers Festival

Sunday, February 5th, 2006

Die letzten paar Tage fand in Auckland das “Auckland International Buskers Festival” statt. So waren Straßenkünstler an verschiedenen Stellen der Stadt verteilt und zeigten ihre Darbietungen. Abends gab es dann direkt am Viaduct ein gesammelte Vorstellung mehrerer Künstler. Und da von Akrobaten über Jongleure bis hin zu Zauberern alles dabei war, waren unsere letzten Abende sehr kurzweilig.

Unterwasserfotos

Friday, February 3rd, 2006

Gestern haben wir den ersten Unterwasserfoto entwickeln lassen. Die Bilder sind farblich nicht überragend, da vermutlich doch etwas Sonne gefehlt hat. Sie geben jedoch trotzdem einen Einblick in die Unterwasserwelt, die wir bewundern konnten.
Die oberen beiden Bilder sind von den Whitsunday Islands und die unteren beiden Bilder von unserem Trip ins Great Barrier Reef.