Archive for March, 2006

Unbekannte Frucht – Feijoa

Friday, March 31st, 2006

Ein paar mal sind uns die grünen Dinger aufgefallen. Letzten Sonntag haben wir dann beschlossen drei zu kaufen und zu testen. Ganz durch Zufall hat eine Professorin einem Norweger und mir zwei Hände voll Feijoas vom Baum ihres Nachbarn geschenkt. Nachmittags haben wir dann probiert. Man schneidet sie in der Hälfte durch und ißt sie wie eine Kiwi mit einem Löffel. Das Fruchtfleisch ist weiß und glitschig. Der Geschmack ist unvergleichbar aber gut und erfrischend.

Hat jemand von euch schon einmal Feijoas gesehen oder sogar probiert?

Am Gummiseil nach unten

Monday, March 27th, 2006

… ja richtig gelesen! Nachdem wir uns gestern gegen das Zorbing entschieden haben, haben wir uns heute für die spannendere Variante entschieden. Zu fünft ging es vom Railway Campus los Richtung Harbour Bridge. Dort wurden wir mit Gurtzeug ausgestattet. Anschließend ging es auf der Brücke unter den Fahrspuren bis fast zur Mitte des Hafens. Noch ein paar Stufen hoch und wir waren auf 40m über dem Wasser. Und da es nach Gewicht ging, durfte ich auch gleich am Anfang ran – nein, ich habe nicht zugenommen, die anderen waren einfach leichter ;-)

Also wurden die Füße verschnürt und das Gummiseil daran befestigt. Anschließend näherte ich mich mit kleinen Schritten dem Abgrund (40m sind doch ganz schön hoch, wenn man mal so da oben steht!) Nach einem letzten Winken in die Kamera ging es abwärts. Das Wasser kam rasend schnell näher bevor es dann auf einmal wieder aufwärts ging. Und nun hing ich da und baumelte noch bißchen über dem Wasser. Zum Glück gab es eine “Reisleine” mit der die Füße gelöst wurden. Somit konnte man beim “Hochfahren” die Aussicht in bequemer Position geniessen.

Danach durfte ich dann nur noch zuschauen, wie sich die anderen wagemutig in die Tiefe stürzten. Als Beweis gab es abschließend ein T-Shirt und eine DVD, wo man die letzten Augenblicke der Angst bewundern kann ;-)

Auf dem Rücken großer Tiere

Sunday, March 26th, 2006

Nach etwas Arbeit am Samstag sind wir dann gegen Abend nach Rotorua losgezogen, um Bernd dort nach seiner Rundreis ewieder in Empfang zu nehmen. Nach einer kurzen Führung im Backpacker ging es dann direkt in die “Polynesian Spas”. Und dort hielten wir es in verschiedenen Becken von 38-42 Grad und mit Blick über die Stadt bis kurz vor Rausschmiss aus. Danach gab es noch einen leckeren Mitternachtsschmaus bevor wir todmüde ins Bett fielen.

Morgens sind wir noch kurz in Rotorua herumgefahren und anschließend ging es zum Rundritt auf den Reiterhof. Nach einer kurzen Einweisung in das “Fortbewegungsmittel”, ging es dann auf den einstündigen Rundritt. Bernd hatte irgendwie das beste Pferd oder doch (wie er meint) die meiste Erfahrung, da der Unterschied zwischen Pferd und Fahrrad nicht so groß ist. Jedenfalls sahen wir von ihm meistens nur den Rücken, während wir damit beschäftigt waren, die Pferde vom Fressen abzuhalten. Danach ging es dann relativ schnell weiter Richtung Auckland, da es regnete. Auf der Fahrt haben wir noch ein paar Leuten beim Zorbing zugeschaut, aber dann entschlossen, dass es nicht spektakulär genug ist, um es selbst zu wagen. Da warten wir lieber mal morgen ab.

Dort stand das große Aufräumen auf dem Programm, bevor Bernd das Opfer meines neuen Tischtennisschlägers wurde und eine Niederlage einstecken musste.

Ein Schwabe in Hamburg

Saturday, March 25th, 2006

Und hier kommt der erste Neuseeland-unabhängige Kommentar.

Nachdem sich Andreas entschlossen hat seinem großen Bruder nachzueifern, ist er zur Zeit auch im Auslandssemester. Genauer gesagt hat es ihn bis Hamburg gebracht. Aber für Pädagogikstudenten mit BW-Lehrplänen ist das doch mal was Neues. Und Sprachprobleme gibt es da oben wahrscheinlich auch.

Denn Bildern nach zu urteilen scheint es ihm ganz gut zu gehen, denn zumindest auf einem der beiden ist ganz deutlich eine Plörre-Flasche zu erkennen.

Fischen zum Zweiten

Wednesday, March 22nd, 2006

Nachdem wir inzwischen ja schon trainiert hatten ging es heute zum zweiten Mal zum Fischen. Der Trip wurde dieses Mal von iSpace organisiert, so dass eine größere Gruppe an Leuten dabei war. Um 16 Uhr ging es los aufs Boot und wir fuhren hinaus kurz bis vor Rangitoto. Nach ein paar Ehrenrunden kamen wir am Fishing Spot an und warfen die Angeln aus.

Am Anfang kam es uns so vor, als ob wir mit unseren Angeln nur Fische fütterten, denn kurz nach dem Auswerfen war der Köder weg und kein Fisch war zu sehen. Danach lief es dann aber besser und wir zogen die ersten Snaper an Boot. Da aber nur Snapper ab einer Länge von 27cm mit nach Hause genommen werden dürfen landeten etliche Fische wieder im Wasser. Am Ende haben wir es aber doch geschafft, zwei den Normen entsprechende Fische zu fangen.

Und dank Alex waren die Verwüstungen in der Railway Küche beim Ausnehmen nicht ganz so tragisch und jetzt warten zwei nette Fischlein im Gefrierfach darauf verspeist zu werden.

Round the Bays

Sunday, March 19th, 2006

Nach der Zeitumstellung und damit einer Stunde mehr Schlaf (welche nach dem St. Patrick’s Day nötig war) ging es heute um 9:30 auf die Piste. In Auckland fand das 8.4 Kilometer Spaßrennen Round the Bays statt. An Rennen war aber dank 70.000 Teilnehmer nicht zu denken. So war es eben ein ausgedehnter Spaziergang am Meer entlang.

Und ach ja – dank der Zeitumstellung auf Winterzeit sind es nur noch 11 Stunden Unterschied zu Deutschland.

Kommentare

Wednesday, March 15th, 2006

Nach einigen “Kundennachfragen” gibt es hier die aktuelle Kommentarübersicht. Der Oberaichner liegt immer noch mit unglaublichen 49 Kommentaren in Front. Siegrid schwächelt etwas und könnte vom in letzter Zeit auftrumpfenden Andreas noch überholt werden.

Bowling

Tuesday, March 14th, 2006

Heute ging es nach getaner Arbeit (also so gegen 19 Uhr) mit etwa 45 Leuten aus dem Railway Campus nach Takapuna. Dort hatten wir für zwei Stunden 8 Bowlingbahnen nur für uns. Und nachdem Birgit am Anfang Startschwierigkeiten hatte und sogar schlechter als ich war, steigerte sie sich im zweiten Durchgang und stellte mit 148 Punkten den Rekord an diesem Abend auf. Das “regelmäßige” Training bei doubleSlash scheint geholfen zu haben.

Possum hunting

Sunday, March 12th, 2006

Und schon wieder ein Wochenende rum. Dieses Mal war es wieder ziemlich spannend. Am Samstag sind wir inzwischen schon zum zweiten Mal nach Port Waikato losgezogen. Also zuerst zu Phil’s Strand, wo es dann leider regnete und wir nur kurz ins Wasser sprangen. Danach ging es dann wieder zu Phil nach Hause. Und dieses Mal stand eine Runde typischer Kiwisport auf dem Programm. Es endete also damit, dass wir zwei Stunden an einem See saßen und versuchten Aale zu fischen. War leider nix, so gab es zum Abendessen dann doch Pizza. Danach ging es dann wieder raus, wo wir mit dem Luftgewehr Posums jagten. Und da schlug dann die Stunde des Daniel W. Nachdem ich bisher nie fähig war auch nur eine Rose für Birgit auf einem Jahrmarkt zu schießen hatte ich doch tatsächlich wieder eine Waffe in der Hand. Und nachdem Alex nach drei Schüssen aufgab landete mein erster Schuss genau zwischen den Augen des Tiers und es stürzte vom Baum. Die Nacht verbrachten wir dann in der neu gebauten Garage der Winters bevor es am nächsten Morgen nach einem Riesenfrühstück wieder zurück nach Auckland ging.

Dort ging es dann sportlich weiter und bei bestem Wetter ging es dann auf den Volleyballcourt. Dort stand das InterRes-Turnier an. InterRes ist ein Turnier, bei dem die Bewohner der verschiedenen Studentenwohnheime gegeneinander spielen. Und ja es richtig Spaß gemacht und nein, wir haben nicht gewonnen ;-)

Meine Kurse für S1 2006

Wednesday, March 8th, 2006

Meine Kurse sind festgelegt und heute habe ich schon mein erstes Assignment abgegeben – die Frau spinnt echt. Eine Woche für einen 3-seitigen Research Report ist einfach zu wenig – gute Qualität kann sie so sicherlich nicht erwarten! Folgend also eine Beschreibung der Kurse die ich dieses Semester belege:

Software Measurement and Practice:
In diesem Kurs geht es um alles was man bei Web Applications und Software System irgendwie messen und untersuchen kann. Im Moment ist das ganze sehr theoretisch, aber mal schauen was noch kommt. Dies ist auch der Kurs in dem wir gleich mit Arbeit überschüttet wurden. Heute haben wir das erste Assignment abgegeben und gleich das Nächste bekommen. Mal sehen wo das noch endet!

Advanced Topics in Human Computer Interaction:
Dieser Kurs ist die Fortführung zu dem Kurs, den ich letztes Semester belegt habe. Im ersten Teil des Kurses geht es um Enterprise Systems und im speziellen um Probleme bei der Gestaltung und Usability von Formularen. Im zweiten Teil geht es um Pen-based Applications. Als Assignment steht ein Seminar (Thema: Speech Recognition) und ein Projekt (Thema noch halb unbekannt) an.

Software Tools and Techniques:
Dieser Kurs ist dreigeteilt. Im ersten Teil geht es um hauptsächlich um XML Datenbanken. Im zweiten Teil geht es um “Integrated Software Engineering Environments” und das Thema des dritten Teils ist XML Mapping. Hört sich nicht so schwierig an, mal schauen wie es wird. Daniel belegt diesen Kurs auch.

Zusätzlich gehe ich im Moment noch in den Undergraduate Kurs “Foundations of Artificial Intelligence”, um am Ende ein bißchen mehr davon zu verstehen was Daniel so macht. Mal schauen ob ich es durchziehe weiterhin die Vorlesungen zu besuchen.