Archive for April, 2006

Leckere Tierchen

Saturday, April 29th, 2006

Nach der Nacht im großen luxuriösen Appartment gab es morgens ein dazu passendes Frühstück. Anschließend packten wir wieder das Auto (das Dank dem Abstecher nach Gisborne mit Früchten und Holly’s Sachen voller als vor der Abfahrt war) und machten uns auf den Weg. Kurz nach Taupo fuhren wir bei den Huka Falls vorbei. Dies ist ein Teil des Waikato Rivers, welcher durch eine 10m breite Schlucht gezwängt ist und dementsprechend spektakulär aussieht.

Danach ging es dann weiter zur Honigfarm und anschließend auf die Prawn Farm. Dort versuchten wir unser Glück, das Mittagessen zu fangen, bzw. zu Golfen. Aber mehr als zwei Garnelen kamen leider nicht heraus, so dass wir dort dann doch noch auf Pommes umsteigen mussten. Da es danach abermals anfing zu regnen machten wir uns auf den Heimweg nach Auckland, wo wir den Abend bei Pizza beschlossen.

Von Muscheln und Ziegen

Friday, April 28th, 2006

Nachdem das Wetter nicht ganz so mitspielte und Teile der Straßen Richtung East Cape weggespült wurden, mussten wir vom ursprünglichen Plan an der Küste entlang zu fahren abweichen. So ärgerten wir morgens noch etwas die Ziege und packten dann unsere Sachen, um auf der einizg freien Straße nach Taupo fahren.

Unterwegs besuchten wir eine Paua-Farm, bei welcher wir auf einer interessanten Tour erfuhren, wie die Tierchen gefüttert werden und dann zu schönen glänzenden und leckeren Muscheln heranwachsen. Abends in Taupo ging es dann auf eine kleine Tour durch die Stadt, bevor wir uns über selbstgekochte Pasta hermachten. Und danach ging es dann ab in die Hot Pools.

In und um Gisborne herum

Thursday, April 27th, 2006

Morgens ging es auf die erste Tour durch den Garten. Da Holly’s Mutter eine Nursery (so etwas wie eine Baumschule, nur mit normalen Pflanzen) betreibt, konnten wir viele seltene und ungewohnte Pflanzen begutachten. Anschließend ging es dann etwas an der Ostküste nach Norden, um dann bei Ebbe in den entstandenen Salzwasserpools nach Octopussen und anderem Getier zu suchen.

Weiter ging es nach Gisborne hinein. Dort machten wir einen Abstecher zu einem Weingut und versuchten uns am lokalen Wein. Danach ging es dann noch auf einen kleinen Spaziergang am Strand entlang, bei welchem wir die Statuen erklommen, welche auf die Entdeckung Neuseelands durch James Cook hinwiesen. Abends ging es dann zurück zum Familien-BBQ, bei welchem wir den Rest von Holly’s Familie kennenlernten.

Fahrt gen Osten

Wednesday, April 26th, 2006

Nachdem ich morgens noch ein Treffen mit meinem Professor hatte, ging es kurz nach 2 Uhr los auf den Trip Richtung Osten. Das Auto wurde bepackt und zu insgesamt sechst machten wir uns auf den Weg Richtung Gisborne. Mit an Bord waren Holly (Kiwi aus Gisborne und RA im Railway Campus), Alex (aus Malaysia und auch RA im Railway Campus), die Eltern von Alex (zu Besuch aus Malaysia), Birgit und ich. Nach etwa 6-stündiger Fahrt und einem größeren Stop in Rotorua kamen wir dann um 10 Uhr bei Holly’s Eltern an.

ANZAC Day

Tuesday, April 25th, 2006

Der 25. April – ANZAC Day – ist ein Feiertag in Neuseeland. ANZAC steht für “Australian and New Zealand Army Corps” und an diesem Tag wird der Kriegsopfer aus Australien und Neuseeland im 1. Weltkrieg und bei späteren militärischen Einsätzen gedacht.
Wir trafen uns um 4:30 vor dem Railway Campus um zur “Dawn Ceremony of Remembrance” im Auckland Domain Park zu gehen. Das ist eine Art Gottesdienst und Gedenkveranstaltung bei der Kriegsveteranen und Soldaten gemeinsam einmaschieren, Gebete gesprochen, Lieder gesungen, Flaggen gehißt und die Nationalhymne gesungen wird. Es war eine spannende Veranstaltung nur leider hat es geregnet und es war verdammt früh morgens. Daniel hatte schlecht geschlafen und war gar nicht mitgekommen. Nach einem Weckanruf von Phil hat er uns ganz lieb vom Frühstücken abgeholt.

Ostern in Neuseeland

Saturday, April 15th, 2006

Zunächst einmal wünschen wir euch allen Frohe Ostern. Genießt die Feiertage, erholt euch vom Alltagsstress und sucht natürlich fleißig bunte Eier.

Wir werden das lange Wochenende ganz gemütlich angehen und ein bisschen an unseren Asssignments, bzw. der Masterarbeit arbeiten. Gestern, an Karfreitag (auf Englisch “Good Friday”) waren wir bei einem leckeren Picknick im Park. Ich habe sogar extra Eier gefärbt. Da leider die Farben aus Deutschland noch nicht angekommen sind, habe ich versucht natürliche Farben zu verwenden. Hat aber irgendwie nicht geklappt! Die Eier waren nachher schon farbig, aber nicht Rot, wie sie eigentlich hätten sein sollen. Also habe ich dann kurzerhand doch Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt genommen.

Ansonsten ist es mal eine Abwechslung, dass der Foodtown am Freitag und am Sonntag tatsächlich geschlossen hat. Kaum zu glauben bei einem Supermarkt der 24h am Tag geöffnet hat.

Stellt euch vor, wir haben noch kein einziges Schokoei gegessen. Leider gibt es hier nur Schokoeier zu kaufen auf deren Verpackung der nette Satz “May contain traces of nuts.” steht. Ich glaube ich mache mich heute nochmal auf die Suche, denn ganz ohne Schokoeier – geht das? Bisher habe ich nur goldene Lindt Hasen mit dem Aufdruck “Made in Germany” gesehen, die wir hätten essen können. Nur als wir welche kaufen wollten waren keine mehr auffindbar. Na ja, im Notfall müssen wir wohl selber Schokoeier machen!

Lecker Essen – mit der Hand!

Friday, April 7th, 2006

Gestern war es soweit, ein Mitbewohner (Mustaffa) aus dem Railway Campus, der ursprünglich aus Malaysia kommt, hat gekocht. Es gab einen Salat bestehend aus Tomaten, Karotten, Petersilie, Tintenfisch, gerösteten Kokosraspeln und Bohnenkeimlingen, Tom Yum, scharfen gebratenen Tofu und Reis. Tom Yum ist eine Art Eintopf mit Meeresfrüchten (Garnelen, Fischbällchen, Krabbenbällchen – man kann aber auch anderes Fleisch nehmen), Zwiebeln, Knoblauch, Zitronengras, Karotten, Brokoli, Pilzen, Kohl und Tomaten, den man mit Reis ist. Das Ganze wir in einem Topf geschmort und dann mit Tom Yum Paste gewürzt und mit Wasser aufgegossen. Es hat auf jeden Fall super lecker geschmeckt und es gab viel zu viel. Da die meisten Malaien (außer die eingewanderten Chinesen) mit der Hand essen, haben wir uns dieser Tradition nicht wiedersetzt und es auch probiert. Es ist gar nicht so einfach wie es klingt (probiert es mal aus!) und es hat riesig viel Spaß gemacht. Die drei Profis die mit am Tisch saßen waren aber gute Lehrer, so dass schließlich auch ohne Besteck alle Teller leer waren.

Die Zeit rennt davon!

Thursday, April 6th, 2006

Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, gibt es bei uns im Zimmer einen Schrank, der mit Postkarten verschönert wird. Leider ist die Fläche immer noch nicht vollständig mit Postkarten zugehängt und zwei Schilder aus Australien werden schon als Postkarten mißbraucht! Strengt euch an, der Schrank muss voll werden! Ihr habt nicht mehr viel Zeit – Ende Juni geht es wieder nach Deutschland. Ostern wäre doch ein toller Anlaß! Also greift zum Stift und schreibt uns ein paar lustige Zeilen. Für alle die, die unsere Adresse nicht mehr oder noch nicht haben, ist sie hier nochmal:

Birgit Kaschte und Daniel Weisser
The Railway Campus
Room 035A
26-48 Te Taou Crescent
Downtown Auckland
New Zealand

Arbeit und ein bißchen Spaß

Sunday, April 2nd, 2006

Dieses Wochenende ging leider hauptsächlich zum Arbeiten drauf. Freitag abends ging es auf eine Halloween Party von ein paar Freunden, wo doch ein paar schauerhafte Gestalten rumliefen ;-) Und ja Halloween ist eigentlich am 31. Oktober aber da hier ja jetzt Herbst ist, gilt Halloween eben auch hier.

Am Sonntag ging es dann für mich ab in die Halle, um die noch vorhandenen Fußballkünste zu testen. In der Uni-Sporthalle fand der nächste InterRes Wettkampf statt und dieses Mal schafften wir es im Gegensatz zum Volleyball genügend Leute zusammenzutrommeln. Und nach hartem Kampf mussten wir uns erst dem überragenden Torwarts des gegnerischen Teams geschlagen geben und verloren im Finale im Elfmeterschießen.

Da Birgit nicht zum Fußball mit kam, lies sie es sich mit ein paar anderen Leuten in den Waiwera Hotpools gutgehen.

Abends wurde es dann nochmals spannend, als im Railway Campus in einem Zimmer ein Wasserrohr gebrochen ist und das Bad innerhalb von Minuten unter Wasser stand und wir mit Unmengen von Handtüchern, Eimern und sonstigen Gegenständen versuchten dem Wasser Herr zu werden, bevor endlich jemand mit entsprechender Ausrüstung kam, um den Hahn zuzudrehen.